Das Primat der Kalorie hat ausgedient

Im Januar wurde ich auf einen Beitrag vom Blog Vorspeisenplatte aufmerksam: vorspeisenplatte.de/speisen/2013/01/fragwurdige-medizinische-lehrmeinungendie-kalorie.htm   (kein Hyperlink)

Darin vertreten wurde, daß die allgemein übliche Auffassung von „Kalorien equ. Nährstoffgehalt eines Lebensmittels“ und „Energiegehalt der Nahrung equ. dem Körper zur verfügung stehende Energie“ so nicht stimmen kann. Das erschließt sich ganz einfach aus der Methode, mit der der sogenannte Kaloriengehalt einer Lebensmittelprobe gemessen wird, mittels eines Bombenkalorimeters: (Text von da)

Dazu benutzt man zunächst ein Bombenkalorimeter (auch Berthelotsche Bombe genannt). Dabei wird das zu analysierende Produkt, egal ob Wurst, Holz oder Stroh in einer Schale unter Sauerstoffüberdruck mittels eines Glühdrahtes verbrannt. Die Brennkammer ist von einem Stahlmantel umgeben, der wiederum vollständig von Wasser umgeben ist. Die sich entwickelnde Energie erwärmt das Wasser. So lässt sich die Energiemenge ausrechnen.

Ich stimme in die Verwunderung der obengenannten Blogautorin ein. Was hat der menschliche Körper mit einem Stahlgefäß zu tun, in welchem per Zünddraht und unter Sauerstoffeinfluß Dinge verbrannt werden, die eine bestimmte Wassermenge um einen meßbaren Wert erhitzen? Inwiefern kann man daraus seriöse Rückschlüsse auf den Stoffwechsel in einem beliebigen menschlichen oder tierischen Körper ziehen und welche Energiemenge diesem genau durch die Aufnahme eines Lebensmittels zur Verfügung steht??

Wir wissen noch viel zu wenig über den Stoffwechsel an sich, darüber, welche Nährmittel wie genau verstoffwechselt werden und welche Energiemenge sie genau liefern, und halten uns mangels Alternativen an einer per Pi mal Daumen geschätzten Nährwerttabelle fest, als wenn es ein Amulett wäre.

Werft die Kalorientabelle weg! Sie nützt nichts und schadet nur. Das Primat der Kalorie hat ausgedient. Hört auf euren Körper, nehmt zu euch, was euer Körper euch sagt, daß er braucht, achtet auf seine Zeichen.

Mein persönlicher Ansatz lautet:

These 1: Es gibt keine „Kalorie equ. Nährwert“. Es gibt eine Methode, mit der man die Verbrennungsenergie eines Stoffes relativ genau bestimmen kann, aber nur außerhalb des menschlichen Körpers. Rückschlüsse davon auf den menschlichen Stoffwechsel sind nur unter extremen Vorbehalten möglich und sinnvoll.

Es gibt Erfahrungswerte davon, welche Menge an Lebensmitteln ein Mensch zum Überleben braucht, die allerdings empirisch bestimmt wurden (z.B. in Kriegs- und Nachkriegszeiten, als es tatsächlich um jede „Kalorie“ ging, eventuell sogar an Gefangenen in Gefängnissen und Lagern), die heute allerdings von jeder Ethikkommission wegen unethischem Studiendesigns abgelehnt werden würden. Nur hat man damals eine Maßeinheit gebraucht, um die Lebens- und Nährmittelmengen gegeneinander abwägen zu können, und die Lebensmittelkarten entprechend zu gestalten, und hatte keine Wahl, als auf die Kalorie zurückzugreifen, die wenigstens ungefähr den Energiegehalt wiedergab, und man hoffte das Beste.

These 2: Es gibt keine gesündere „kalorienarme“ oder ungesündere „kalorienreiche“ Lebensmittel, nur naturbelassene Lebensmittel, konservierte Lebensmittel und Nahrungskonzentrate. Folgend eine kleine Übersicht, ohne Anspruch auf Richtigkeit oder Vollständigkeit, auch sind die Grenzen fließend, bitte als Denkanstoß zu verstehen.

  • Die natürliche Ernährung basiert – wie es die Bezeichnung schon besagt – auf naturbelassenen Lebensmitteln. Das ist die gesündeste Art, ohne weitere Begründung oder Erläuterung, da selbsterklärend. Alles was wächst, gedeiht, gejagt, gefischt, ausgegraben, gepflückt, geerntet, gefunden wird, ist naturbelassen und damit vorzuziehen. Vitamine inbegriffen. Obst, Gemüse, Pilze, Nüsse, Fisch, Fleisch, Geflügel, Eier, Milch, Kräuter, Gräser, Getreide, Wasser, Mineralerde, Meeresfrüchte, Frösche, Schnecken, Insektenlarven (egal, auch wenn es einen ekelt – ist naturbelassen) usw.
  • Konservierte Nahrung bedeutet: naturbelassene Lebensmittel zubereitet und somit länger als bis zum unmittelbaren Verbrauch haltbar gemacht, damit etwa ein Wintervorrat oder so angelegt werden kann. Dazu gehören Milch und Milchprodukte, Öl, Obst- und Gemüsekonserven (mit Zucker und Salz haltbar gemacht), Fischkonserven, kandiertes Obst, geräucherter Schinken, Getreidemehl usw.
  • Konzentrierte Nahrung ist alles, was Nährstoffe in konzentrierter Form und im Übermaß enthält. Beispiele: Kuchen (Konzentrat aus Zucker, Fett, Mehl, Ei), Schokolade (Konzentrat aus Zucker, Fett, Kakao), Wurst (Konzentrat aus Fett, Fleisch, Eiweiß), Butter und Käse (Konzentrat aus Milch), Brot (Konzentrat aus Brotgetreide), Nudeln (Konzentrat aus Mehl und Eiern), modernes Fastfood (Pommes: Konzentrat aus Fett und Kartoffeln bzw. Mehl), Fertiggerichte, Süßigkeiten (Zucker- und Zucker+Fett-Konzentrat), industriell gefertigte Frühstückscerealien, Fruchtsäfte, Eis, Marmeladen und noch viele mehr.
  • Gruppe 4: Luxusgüter wie Kaviar, Edelfische, Edelöl, Wild, Weine usw. habe ich unberücksichtigt gelassen. Die Gewichtsprobleme der reichsten 100 Menschen dieser Welt sind mir herzlich egal. Die akzeptiere ich einfach. 😉

Die sich aufdrängende Schlußfolgerung: die übliche Nahrungsmittelpyramide, wie sie allerorten sogar schon im Kindergarten gelehrt wird, muß überarbeitet werden. Es gilt nicht, den bösen Zucker zu vermeiden oder das noch bösere Fett, es gilt nicht, morgens unbedingt Müsli mit Milch und Früchten zu frühstücken oder in der Schule ein belegtes Brot mit Salat und Käse zu essen, und zwei „zuckerfreie Vormittage“ einzuhalten, weil das aktuell als das Gesündeste gilt, sondern es gilt, generell übers Essen umzudenken, und zwar fundamental.

Die moderne Nahrungsmittelpyramide sieht aus wie sie aussieht, weil wir uns nicht mehr wie vor 100 Jahren von Gemüsebeet, Kartoffelacker, Getreidefeld, Bauernhof, Obstbäumen, Hühnerstall, Viehhaltung, Fischfang usw. ernähren, sondern weil wir unsere Lebensmittel überwiegend im Supermarkt kaufen, bunt und lecker verpackt, stylish designt und mit von ausgebufften Werbepsychologen ausgedachten Werbesprüchen bedruckt bzw. beworben. Selber anbauen und Vieh züchten ist out, zeugt von Rückständigkeit und Armut, hingegen Lebensmittel kaufen zu können, jederzeit alles, wonach einem der Sinn steht, ist in und zeugt von Reichtum, so die moderne Auffassung.

These 3: Eine gute Mischung aus naturbelassener, konservierter und konzentrierter Nahrung mit einem Schuß Luxus ist die neue moderne Ernährung.

Es spricht nichts gegen Schokolade (um beim Lieblingsbeispiel zu bleiben 😉 ), sofern man sich vor Augen hält, daß Schokolade ein Nahrungsmittelkonzentrat mit extremer Energiedichte ist (ob nun nach Kalorientabelle berechnet oder nach beobachteter Leistungsfähigkeit nach Genuß derselben), und man sie nicht zum Spaß, aus Langeweile oder zwischendurch konsumiert, sondern tatsächlich als Nahrungsmittel benutzt (wie Alpinisten oder Extremsportler). Es spricht aus deselben Gründen auch nichts gegen konservierte Nahrung. Es ist der Mix, der in diesem Fall die Musik macht. 😉  Das schließt Genuß keineswegs aus, ganz im Gegenteil! Wir müssen Genuß nur wieder neu lernen und ihn eben nicht mit buntbedruckten Plastikverpackungen und Silberfolie assoziieren, und damit, wider besseres Wissen und alle guten Vorsätze „zu sündigen“, indem wir uns ohnehin schon als ungesund bekannte Dinge dennoch essen, sondern vielmehr mit guten hochwertigen quietschfrischen duftenden leckeren so gering wie möglich bearbeiteten Lebensmitteln – und einem Schuß wahren Luxus.

Und zum Schluß These 4: (mein persönliches Credo): lebe nicht um zu essen – sondern iß um zu leben.

Viele, zuviele Menschen essen nicht um zu leben, sondern essen um zu essen, um des Genusses willen. Das ist ja an sich nicht verwerflich – aber nur um des Genusses willen?! Sie essen aus Langeweile, aus Frust, nach der Uhr, weil man eben immer ißt, auch ohne wirklich Nahrung zu benötigen. Jeder Mensch kann ohne weiteres 24 Stunden und sogar mehrere Tage ohne feste Nahrung auskommen, das ist nur eine Sache des Willens und des Trainings. Keiner verhungert innerhalb dieser wenigen Tage. Dessen sollte man sich bewußt sein. Wir Menschen sind keine Kaninchen oder Pferde, die den ganzen Tag essen müssen, damit ihr Verdauungsystem nicht außer Gang gerät. Wir können bewußt auf Nahrung verzichten und sollten es auch ab und zu tun. Wenn wir es tun – erleben wir die Nahrung tatsächlich ganz neu als Lebensmittel und nicht lediglich als Mittel, den Genuß zu steigern.  Dann fällt es einem auch gar nicht mehr schwer, auf Schokolade zu verzichten… 😉

Diese Überlegung soll mein Schlußwort sein. Ich habe gesprochen, howgh! 😉

Wie immer ohne Gewähr oder Anspruch auf Vollständigkeit. 🙂 – Beste Grüße, Sathiya

Ergänzende Erklärung: ich habe als Grundlage meiner Überlegungen die übliche westlich-zivilisierte Lebensweise genommen, die aus dem Vollen schöpfen und aus vollen Supermarktregalen einkaufen kann, die die Zeit und Muße hat, sich darüber den Kopf zu zerbrechen, was sie denn heute leckeres und neuartiges, was den Gaumen reizt und den Genuß steigert, essen könnten, und dabei übermäßig viel zu sich nehmen und die entsprechenden übergewichtigen Körper und Krankheiten entwickeln. Dieser Post ergibt nur für Menschen einen Sinn, die 1. übergewichtig sind, 2. abnehmen wollen oder müssen, 3. aus dem Kreis der Diäten ausbrechen wollen, und 4. sich der Problematik des Abnehmens einmal von einer ganz anderen, unorthodoxen Seite nähern wollen. Für Menschen, die keine Probleme mit ihren Gewicht haben, die vielleicht sogar um ihr Überleben, ihre Lebensgrundlage kämpfen, sind diese Überlegungen noch nicht einmal die Zeit wert, sie zu lesen. 😉

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2 Kommentare zu “Das Primat der Kalorie hat ausgedient

  1. Ich habe es versucht, aber unwidersprochen kann ich das nicht lassen 😉

    Es ist schon wichtig, Energiegehalt und Gesundheit voneinander zu trennen.

    Nichts gegen den Anspruch sich gesund ernähren zu wollen. Nur, mit dem Aufhänger, dem Energiegehalt, hat das nichts zu tun. Den kann man durchaus korrekt über ein Kalorimeter messen um zu erfahren, dass ein Kilo Schweinebraten etwas mehr Energie enthält als z.B. ein Kilo Gurken.

    Auch weiß man zwar, dass ein Magen-Darm-Trakt ganz anders funktioniert als ein Kalorimeter. Nur ist es für die Betrachtung völlig nebensächlich, wie genau der Körper der Nahrung die enthaltene Energie entzieht. Er tut es, und es werden dabei nicht die Hälfte der Kalorien des Schweinebrantens wieder ausgeschieden oder verdunsten.

    Das ist Physik, Thermodynamik, Energieerhaltungssatz. Da gibt es keine zwei Meinungen. Der gleiche Satz besagt btw. u.a. auch, dass ein Schnitzel mittags um zwölf nicht mehr Energie enthält als eines abends um neun. Und hier liegt ein grosses Problem der Ernährungsapostel – das Ignorieren physikalischer Zusammenhänge und Ersetzen durch „esoterische“ Annahmen fängt nur die Leute ein die dafür empfänglich sind – nicht aber die Mulitplikatoren die es weitertragen würden. Weil die lachen einen vollkommen zurecht aus wenn man ihnen mit sowas kommt.

    Daher muss ich Deine These 1 und den Teil davor komplett ablehnen.

    Mit These 2 habe ich ein ähnliches Problem. Es GIBT energiereiche und energiearme Lebensmittel, unabhängig von der Messeinrichtung. Ob sie gesund sind oder nicht ist eine andere Diskussion. Die Tatsache dass eine Lebensmittelpyramide existiert bedeutet nur, das man sie unterscheiden kann. Sicher nicht perfekt, zugegeben. Der Umkehrschluss gilt aber nicht, nämlich dass die Menschen trotz des Wissens um die eventuell ungünstigen Nahrungsmittel sie meiden würden wie der Teufel das Weihwasser. Genau das tun sie eben nicht. Das Problem ist dann aber nicht die Pyramide die ihre Schwächen haben mag.

    Bei These 3 bin ich bei Dir. Aus innerer Überzeugung – nicht aber aufgrund belastbarer Daten der Wissenschaft. Persönlich denke ich aber ohne es belegen zu können, dass der Vorteil sich so zu bewusst ernähren vom Nachteil der andauernden Beschäftigung damit und dem latent schlechten Gewissen mehr als aufgewogen werden dürfte.

    Mit These 4 gehe ich hingegen nicht konform. Essen als reine Energiezufuhr ist in meinen Augen ein arg archaisches Konzept. Genuss ist ein hohes Gut, und nicht jeder hat auf vielen verschiedenen Feldern die Möglichkeit zum Genuss. „Willen“ und „Training“ sind in diesem Zusammenhang in meinen Augen keine wirklich postiven Eigenschaften. Damit rede ich nicht dem nächtlichen Kühlschranküberfall das Wort. Ich halte aber einen entspannten Umgang mit Ernährung für viel wertvoller als ein Reglement – zumindest für diejenigen, die prinzipiell über das Thema ab und zu nachdenken, nicht völlig aus dem Ruder laufen und aus dem Leim gehen. Wie man mit denen umgeht die wie ein Schaufelbagger funktionieren weiß ich hingegen auch nicht.

    • Ja, Du wärst nicht Du, wenn da kein Widerspruch käme. 😉
      Und ich nicht ich, wenn ich das einfach so hinnähme.

      Mein Ansatz ist ein vollkommen kalorien- und nährwerttabellenbefreiter Umgang mit Lebensmitteln (über den sogenannten Grundumsatz reden wir ein andermal 😉 ) und deren Konsum, sowie die Ablehnung des Konzeptes der gesünderen=kalorienarmen Lebensmittel versus ungesunde=kalorienreiche Lebensmittel und die generelle Bevorzugung der kalorienarmen Lebensmittel in allen modernen Diäten (Brigitte-Diät, falls Du Dich gruseln möchtest). Es versteht sich von selbst, daß ein Kilo Schweinebraten für den menschlichen Körper mehr Energie liefern als ein Kilo Gurke oder Wassermelone, aber dazu braucht es kein Bomben-Kalorimeter. Sondern schlichte Beobachtung.

      Aber sich darüber zu streiten ist sinnlos. Ich entdecke gerade ein Argument, das Du bringst: es gibt keine belastbaren Daten der Wissenschaft. Genau. Und solche wird es nie geben. Warum nicht? Weil jedes Studiendesign zumThema Ernährung, egal wie ethisch und moralisch einwandfrei und wissenschaftlich unangreifbar es aufgebaut sein mag, von der Ethikkommission wegen ethischer Mängel abgelehnt werden würde. Von methodischen Mängeln ganz zu schweigen (und ich wüßte auch nicht, wie man sowas überhaupt konzipieren müßte, damit die Ergebnisse eine vernünftige verallgemeinerbare Aussage ermöglichen).

      Ich habe mich bei These 2 leider mißverständlich ausgedrückt: ich meine, die Unterteilung in kalorienreiche und kalorienarme Lebensmittel und die Auswahl derselben nach dem Energiegehalt ist überholt, und muß neu überdacht werden, vielleicht mit einer neuen Einteilung der Lebensmittel, die unseren modernen Eß- und Zubereitungsgewohnheiten entspricht. Besser? 😉

      Ich habe herzlich gelacht über den neuen Schnitzelenergieerhaltungssatz, Version C 1.0. Aber logisch hat ein Schnitzel zu jeder Tageszeit dieselbe Energie, wenn es auf meinem Teller liegt. Es ist nur die Frage, wieviel davon mein Körper tatsächlich verbraucht und wieviel er als eiserne Reserve in Form von netten kleinen Kuschelpfunden speichert. Das hängt tatsächlich unter anderem von der Zeit ab, wann ich es esse, und ob und was ich vorher getan, gearbeitet, geschlafen, gegessen habe und was ich gleich tun werde, ob ich schlafen, arbeiten, denken oder sonstwas mache.
      Daher der Glaubenssatz (ob irrig oder nicht, ist jedem selbst überlassen) – abends zu essen setzt an, und daraus folgend die (ebenso irrigen) Diäten, die einem ab 16 Uhr nichts mehr zu essen erlauben. Nicht daß ich daran glauben würde. Aber abends Schnitzel ohne folgende körperliche Betätigung 😉 setzt auf die Dauer eben an. 😀

      Was ist an Selbstbeherrschung und Willen und Training auszusetzen?
      Und, ich sage es Dir ja nicht gern 😉 – aber Menschen sind eben Tiere, mit archaischen Gewohnheiten, wie essen zu müssen, um zu leben. Wir können es uns nicht aussuchen, ohne Nahrung überleben wir nicht lange. Es ist gut, wenn wir das vor lauter überquellendem Nahrungs- und Genußmittelangebot nicht aus den Augen verlieren.

      Deine abschließenden Sätze bringen es gekonnt auf den Punkt: entspannter Umgang mit Ernährung ist besser als ein strenges Reglement. Nur, wo lernt man heutzutage einen entspannten Umgang? Man lernt nur, sich im Schlarafenland den größtmöglichen Genuß zu verschaffen, ohne Rücksicht oder gar Wissen um die möglichen Folgen, mit einer aufgedruckten Nährwerttabelle als Alibi.

      Gegen die Schaufelbagger 😉 weiß ich leider auch keinen Rat. Ich würde was darum geben, wenn ich ab sofort nur noch die Hälfte der Überdicken sehen müßte, die mir täglich über den Weg laufen.

      Grüße, Sathiya

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