Pizza lecka-ma-nashi

Ich mag Pizza eigentlich nicht. Zumindest nicht die aus der Tiefkühltruhe, nicht die Selbstbau-Kreativ-Pizza aus dem Frischeregal, nicht die von Ditsch, Pizza-Hut und Co. und leider auch nicht die vom Italiener. Die Kombination aus halbrohem halbverbranntem Teig und Tomatensauce mit Käse sagt mir absolut nicht zu, egal, was sonst noch drauf ist.

Aber – die Familie mag Pizza. Was also tun? Selbst welche backen – inspiriert von und nach einem netten kleinen Kochbuch „Italienisch – unglaublich einfach“ von Christian Henze.

Hier kommt also das (für mich) beste Pizza-Rezept:

Der Teig (das A und O der Pizza):

  • 400g Mehl (Type 550)
  • 1/2 Würfel Hefe
  • 1 Teelöffel Salz, Teelöffel Zucker, 3/4 Tasse warmes Wasser
  • 2 Eßlöffel Olivenöl

Hefeteig wie üblich zubereiten, gut gehen lassen, am besten während der Sugo köchelt

Der Tomatensugo (fruchtige würzige Tomatensauce):

  • 4 Eßlöffel Olivenöl
  • 1 Zwiebel
  • 1-2 Knoblauchzehen (jung)
  • 500 g (oder 1 Dose) gute italienische Tomaten
  • Oregano, Basilikum, Salz, Pfeffer, edelsüßer Paprika
  • 1 Eßlöffel Tomatenmark, Prise Zucker

Zwiebeln und Knoblauch hacken und anschwitzen, Tomaten zugeben, alle Zutaten ca. 25 min köcheln lassen, mit den Gewürzen abschmecken

Der Belag:

  • italienische Salami, Parma-Schinken, Oliven, Thunfisch, Gemüse nach Belieben
  • 2-3 Kugeln Mozzarella in Scheiben geschnitten (Galbani oder Zottarella eignen sich gut)
  • nach Belieben Zwiebelringe aus roten Zwiebeln
  • für Kinder: Würstchen in Scheiben schneiden und als kleine Blume arrangieren oder ein paar Spaghetti auflegen.

Den Teig in 4 Portionen teilen, dünn und rund ausrollen, auf geölte Bleche geben (oder Backpapier verwenden). Die Pizza nach Belieben mit leckeren Dingen belegen, anschließend mit Olivenöl beträufeln und mit Oregano und etwas Pfeffer bestreuen. Bei 220 °C im vorgeheizten Backofen in ca. 12-15 min knusprig backen. Das Rezept ergibt 4 normalgroße Pizzas.  LECKER!

Falls dies jemandem noch nicht lecker genug ist – es gibt auch die Kombination Pizza mit  Sauce hollandaise. Nur einen Hauch Tomatensauce verwenden und dafür die fertige Pizza großzügig mit Hollandaise beträufeln. Oder nach dem Backen frischen Rucola und Parmesanspäne darauf verteilen.

Guten Appetit – und ich übernehme keinerlei Verantwortung für Ihre Gewichtszunahme. 😉

(hier wollte ich ein Bild einfügen – habe aber keines. Sorry!)

Beste Grüße, Sathiya

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Ein Kommentar zu “Pizza lecka-ma-nashi

  1. Bequemlichkeitsfood Nr. 1: Teig ansetzen und vergessen, bis man Zeit dafuer hat.
    Belag: notfalls alles ‚Todmaterial‘ im Haus mit etwas Pomodoro drunter.
    BEi uns wird so’n Ding manchmal zwangszweigeteilt = Trennlinien per Teigwulst durch die Mitte.
    Zu meinen eigenen – jedoch bei ihm unbeliebten ‚Spinnereien‘ gehoeren naemlich mitunter:
    scharfe Salami und hinterher auf die noch heisse Pizza Ruccola-Salat drauf; ins Pomodoro einen kleinen Kleks Sauerrahm und als Belag Krabben-Schwaenze; selbiger Sauerrahm-Trick mit allen moeglichen gebratenen Huehnchen-Reste-Flecken (werden in einer Art Huehner-Sud eingefrohren und Portionsweise aufgetaut und aus der Bruehe gefischt zum Belag).
    Am besten ist aber der Umstand, dass die Dinger mit einem sep. Klein-Pizza-Ofen gebacken werden, welcher schneller mehr Hitze herkriegt, als das offizielle grosse Back-Rohr.
    Muss man aber guuut hingucken, auf deren Watt-Zahlen; der mit dem ‚Renn-Auto-Namen‘ hat auch diesbezueglich etwas mehr als manch anderen.
    Aussserdem: im Sommer kann ich ihn zum End-Abkuehlen aus dem Haus werfen = brilliant!

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