Die Formel zum Abnehmen

Es ist wieder Frühling, der Winterspeck muß runter, die Bikinifigur hält Winterschlaf und in zwei Wochen schon machen die Schwimmbäder auf. Der Schreck ist riesengroß, vor allem, da gerade erst Ostern war und man sich das eine oder andere Fest(fr)essen gegönnt hat. Die Frauenzeitschriften sind voll von Wunderdiäten, Mittelchen und Wunderpillchen werden angepriesen wie sauer Bier, die Fitness-Magazine verzeichnen zweistellige Zuwachsraten. Eine Wunderformel muß her, möglichst risikofrei, dabei garantiert wirksam, und Sport sollte man möglichst auch nicht machen müssen. Was tun?

Sathiya hat recherchiert (nachdem ihr Postfach von garantiert sport- und diätfreien personalisierten Erfolgreich-abnehmen-Ernährungsplan-Versprechungen regelrecht überquoll und sie die Nase voll hatte vom allgemein grassierenden Halbwissen, den Wundersamen Abnehmgeschichten und mit Vorsicht zu genießenden Erfolgsmeldungen) – hier also ist die vermeintliche Wunderformel:

http: //media.wix.com/ugd/d97fb9_f986b45243924d81912aab05a07a6777.pdf  (kein Hyperlink, keine Garantie für den Inhalt oder die Zugänglichkeit der Webadresse)

Was ist das? Auf keinen Fall eine Wunderformel. Oder höchstens eine für gesunden Menschenverstand.

Was andere für viel Geld erwerben und eine Art mathematische Berechnung mit vollautomatischer Subtraktion des überflüssigen Körpergewichtes erwarten, wird hier kurz und klar (und kostenlos) als einfache gesunde Ernährungsweise dargestellt.

Der Kühlschrank und das Vorratsregal müssen nicht übermäßig gefüllt sein, auch werden keine exotischen Lebensmittel gebraucht. Sondern ganz einfache wie Haferflocken, Vollkornbrot, Reis, Kartoffeln, Nudeln, Quark, Gemüse, Obst, Salat, Hähnchen, Fisch, Eier, Nüsse, gutes Öl, Wasser, Milch.

Das Prinzip ist ganz klar: iß nicht mehr als Du brauchst! Oder: Iß bis Du satt bist und höre dann auf. Nasche nicht zwischen den Mahlzeiten und vor allem iß nichts, wofür irgendjemand irgendwann irgendwelche Reklame gemacht hat. Trink viel Wasser, sei fröhlich und denke nicht die ganze Zeit übers Essen nach. Beweg Dich draußen, lebe Dein Leben jenseits von Couch und Fernseher! Soweit ganz einfach.

Was ist mit Schokolade? Mit Wein, Pizza, Chips, Eis, Softdrinks, Schokoriegel, Torte, mit allem, was das Leben erst lebenswert macht?

Tja, da gibt es leider eine schlechte Nachricht: verboten. Absolut nicht mit der Wunderformel vereinbar. Entweder oder. Wer auf seine Schoki usw. nicht verzichten will oder kann, der sehe sich im Nachmittagsfernsehen (Moppel-TV) einfach mal die Sendung “Das pralle Leben” an – wer wirklich hart an sich arbeitet, wird mit viel Essen und harter Arbeit vielleicht auch einer der vielen prallen Stars. Viel Glück!

Auf zur Traumfigur! (Es ist ja alles relativ, ne?)  ;-)

Wie auch immer – viel Erfolg!    Sathiya

Engage!

http://wincontact32naturwunder.blogspot.de/2014/01/betrieb-einer-solaranlage-bei-nacht.html

Energie um jeden Preis, koste es was es wolle, sogar den gesunden Menschenverstand.

siehe auch hier: http://www.science-skeptical.de/energieerzeugung/das-energiepolitische-manifest/0011557/

Der Text ist ein Augenöffner, den ich jedem ans Herz legen möchte.

 

Kerzen statt Strom aus der Steckdose. ;-)

Bücher statt Fernsehen.

Besen statt Staubsauger.

 

 

 

 

Hier stehe ich, ich kann nicht anders…

Zitat aus einem Kommentar zu diesem Beitrag: http: //susannekablitz.wordpress.com/2014/01/17/eine-stunde-ihres-lebens/  (kein Hyperlink, Text von da)   entnommen

Zitat Beginn:

Irgendwie passt dieses Zitat für Roland Baader zu diesem Blogeintrag, entnommen seinem Buch “Kreide für den wolf” von 1991:

“Ich träume von einem vollbesetzten Bundestag (wohl nur bei Abstimmung über Diäten-Erhöhung möglich). Plötzlich erhebt sich einer der Abgeordneten, allen anderen als aufrechtes Mannsbild bekannt, und tritt ans Mikrofon. Lange schaut er schweigend ins Hohe Haus, bis gespannte Stille eingetreten ist. Dann sagt er:

Meine Damen und Herren: Ich bin ein glühender Anhänger des demokratischen Rechtsstaats; ich bekenne mich zur freiheitlichen, individualistischen und christlichen Kultur, Tradition und Zivilisation des Abendlandes und der freien westlichen Welt. Und genau aus diesem ernsten Grund sage ich allen hier versammelten Volksvertretern, allen Parteien, Politikern und Regierungsmitgliedern: Ich brauche Euere Subventionen und Transferzahlungen nicht; ich will nicht Euer Kinder-, Mutterschafts- und Sterbegeld, nicht Eure tausend Almosen und milden Gaben, die Ihr mir vorher aus der Tasche gezogen habt – und mir und meinen Kindern noch in fünfzig Jahren aus der Tasche ziehen werdet. Ich brauche keine subventionierte Butter, kein Quoten-Rindfleisch und keine preisgarantierte Milch, keine EG-genormten Planwirtschafts-Erbsen und keine ministergelisteten Medikamente; ich brauche keinen Schwerbeschädigten-Ausweis für meine Plattfüße und keinen Almosen-Freibetrag für meine pflegebedürftige Großmutter, auch keine Kilometerpauschale und keinen Kantinen-Essensbon über eine Mark-dreißig. All’ Euere Wahlfang-Pfennige und -Scheine könnt Ihr Euch an den Hut stecken.

Aber: Laßt mich dafür auch in Frieden. Ich bin nicht Euer Buchhalter, Statistiker und Belegsammler, der die Hälfte seiner Lebenszeit damit zubringt, Euere Schnüffel-Bürokratie zu befriedigen, der von einem Paragraphen-Knäuel zum anderen taumelt und sich wie eine gehetzte Ratte durch alle Kanalwindungen Euerer kranken Steuergehirne windet. Schickt Euer Millionenheer von Faulärschen und parasitären Umverteilern nach Hause, Euere Vor- und Nachdenker moderner Wegelagerei und Strauchdiebeskunst, Euere Bataillone von Steuerfilz-Produzenten, Labyrinth-Pfadfindern und Paragraphen-Desperados, Euere Funktionärs-Brigaden von Verordnungs-Guerilleros und Stempelfuchsern, all’ die nutzlosen Formularzähler und Arbeitsverhinderungs-Fürsten. Laßt mich einen festen, eindeutigen und ein-für-alle-mal fixierten Steuersatz zahlen, und bezahlt damit eine angemessene Verteidigungs-Armee und ein verläßliches Rechtswesen, aber haltet Euch ansonsten heraus aus meinem Leben. Dies ist mein Leben; ich habe nur eines, und dieses eine soll mir gehören.

Ich bin niemandes Sklave, niemandes Kriecher und niemandes Liebediener. Ich bin ein freier Mann, der für sein Schicksal selbst und allein verantwortlich ist, der sich in die Gemeinschaft einfügt und die Rechte anderer genauso respektiert wie er seinen eigenen Pflichten nachkommt, der aber keine selbsternannten Ammen und scheinheilige Gute Onkels, keine ausbeuterischen Wohltäter und von mir bezahlte Paradiesverkünder braucht. Was ich brauche, das sind: Freunde, Familie und rechtschaffene Christenmenschen, in guten und in schlechten Zeiten; und ich bin Freund, Familienglied und Christ, auch dann, wenn es anderen schlecht geht; aber dazu brauche ich keine Funktionäre und Schmarotzer, keine bezahlten Schergen und staatsversorgte Wohltäter. Dazu brauch ich nur die mir Nahestehenden und den Herrgott.

Hier stehe ich. Gott helfe mir! Ich kann nicht anders!“

Gut gesprochen. Hat nicht auch einmal ein ganz anderer großer deutscher Mann seine Rede so ähnlich enden lassen? ;-) … selbst wenn dies nur eine Legende ist – es sind gute Worte. Gott helfe mir, amen.

Beste Grüße, Sathiya

Air-otica

Zufällig gefunden: Air-otica.

www .youtube.com/watch?v=vSHnK4dvi3w  (kein Hyperlink)

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